Montag, 16. September 2013

Ein Wochenende im Baskenland

Letzte Woche Donnerstag ging es zusammen mit drei weiteren Erasmusstudentinnen und einem Hund ins Baskenland, nach Bilbao, um genau zu sein. Da wir Mautstraßen vermeiden wollten, weil das hier in Spanien doch sehr teuer werden kann, haben wir also nur die Landstraßen genutzt und konnten nur kurze Strecken auf einer kostenfreien Autobahn fahren. Mit nur einer Karte auf dem Handy haben wir es innerhalb von 7 Stunden von Lleida nach Bilbao geschafft.
Leider sind wir erst recht spät losgefahren, dass wir abends nicht mehr viel machen konnten, als uns ein kleines Restaurant zu suchen und da etwas zu essen, bevor wir ins Bett fielen. Ich probierte die Pintxos, das ist im Endeffekt das gleiche wie Tapas.
Dafür konnten wir am nächsten Morgen schon recht früh aufstehen und den gesamten Tag nutzen. Also ging es zunächst zu einem Café, wo es Frühstück für uns gab. Das schöne im Baskenland ist, dass viele Gerichte auf der Anrichte standen und man somit wusste, was es im Café so gibt. Ich wählte ein Stück Tortilla mit Schinken und Käse. Dazu gab es eine heiße Schokolade, die eine puddingartige Konsistenz aufwies. Danach ging es in einem gemütlichen Spaziergang zum Guggenheim, die Hauptattraktion der Stadt. Leider war ein Stockwerk wegen Umbauarbeiten geschlossen und somit musste ich auf van Gogh, Picasso und Monet verzichten. Trotzdem war es sehr schön. Es gab auch eine Installation, die man interaktiv erleben konnte.
Nach dem Guggenheim ging es weiter in ein Restaurant, eine kleine Stärkung zu sich nehmen und dann in die Altstadt. Abends ging es mit einer Seilbahn noch auf den Berg und da haben wir dann den Sonnenuntergang über der Stadt angeschaut. Die Stadt hat mir sehr sehr gut gefallen, die Gebäude sind sehr schön und allgemein hat die Stadt ein sehr angenehmes Flair. Hinzu kommt das Panorama: egal, in welche Richtung man schaut, man sieht überall grüne Berge.
Abends ging es -natürlich- wieder in ein Restaurant.
Da wir der Meinung waren, dass wir das meiste in Bilbao gesehen haben, ging es am nächsten Tag weiter in Richtung San Sebastian. Da aber alle Hotels, die Hunde erlauben, in San Sebastian ausgebucht waren, fuhren wir in einen kleinen Ort in der Nähe. Der war auch wunderschön. Als wir angekommen sind, war gerade eine Art Volksfest, auf der einen Bühne spielten mehrere Kinder Akkordeon (was im "Chor" etwas unangenehm und düster klingt) und durch die Stadt zogen eine kleine Blaskapelle samt Publikum.
Unsere Pension war mitten in der Stadt und sehr liebevoll eingerichtet. Wir haben uns etwas kleines aus dem Supermarkt geholt, um ein kleines Mittagessen zu essen und als wir wieder in der Pension waren, hatte sich die Blaskappelle mit ihrem Publikum auf dem Platz vor dem Fenster versammelt und da wurde mir dann auch klar, dass das Publikum in Wirklichkeit ein Chor ist, denn dieser hat eine gute halbe Stunde aus vollstem Halse ein Lied nach dem anderen geschmettert. Nachmittags ging es an den Strand. Leider war das Wetter nicht so schön, also haben wir einfach einen langen Spaziergang gemacht.
Abends ging es in ein typisch baskisches Restaurant und wir haben ein Menü gegessen, was einer Vorspeise, einem Hauptgericht und Dessert besteht. Dazu gab es Wein und Baguette. Das war alles sehr sehr lecker.
Am Sonntag ging es fix nach San Sebastian. Leider hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt und aufgrund von kleinen Verletzungen der Mitreisenden sind wir relativ schnell nach Lleida gefahren, wir mussten ja wieder mit einer 5 stündigen Fahrt rechnen.

Hier einige Impressionen des Ausfluges:

Dieses Panorama hatten wir die meiste Zeit auf unserer Fahrt


Bilbao

Das Guggenheim

Das Modell der interaktiven Installation

auch um das Museum herum gab es Kunst

der Bahnhof in Bilbao

ich bin eine echte Bilbaína!

die Stadt von oben

Blick aus unserer Pension mitsamt Chor

der erste Strand

San Sebastian

der Strand in San Sebastian

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